Spiritistische Sitzungen, Magie, Astrologie

Ich heiße Marlena und bin 29 Jahre alt. Ich wuchs in einem Haus auf, darin man an die heiligen Sakramente oder an den Priesterdienst nicht glaubte – meine Eltern hatten keine kirchliche Ehe. In der Grund- und Oberschule schätzte ich meine Katecheten überhaupt nicht: ich setzte ihnen zu und störte die Unterrichtsführung. An den Gott glaubte ich, aber auf eigene Art und Weise und unter meinen Bedingungen, wenn ich betete, erhörte mich der Gott, ich las die Bibel und interpretierte sie beliebig. Ich kam zur Überzeugung, dass ich in Gott so „stark“ bin, dass mir nichts schaden konnte, ich lernte die Menschen kennen, die sich für Spiritismus und Magie begeisterten. Ich nahm an einer spiritistischen Sitzung teil – MIR kann doch nichts passieren – dachte ich. Auf der Sitzung war es schrecklich: ich hörte die Worte „Marlena, der Teufel liebt dich“, ich erschrak und wurde dann vom Medium beruhigt, aber es war vermutlich der Grund, warum ich ein paar Monate danach kniete und zum Teufel betete. Meine Bekannten taten so und sagten, dass der Teufel jedes Gebet erhört, so bat ich ihn, geliebt zu sein, darum, dass sich jemand in mich verlieben soll. Zum Gott ging ich nicht… Nach der Sitzung geschahen viele bösen, übernatürlichen Sachen. Kurz danach verliebte ich mich unglücklich und ich steckte darin über 4 Jahre, ohne daran zu glauben, jemals zurückgeliebt zu sein – womit ich diesen Jungen sehr verletzte – stattdessen begann ich Magie zu benutzen, ich verwickelte mich in Astrologie, Zahlenmystik, Tarot, allerlei Wahrsagungen, Bioenergietherapie, Kehuni und in alles, was versprach, die Kraft und Hilfe zu verleihen, Glück zu geben; dazu die Macht des Unterbewusstseins usw.

Das endete in einer großen Depression, ich wollte mich das Leben nehmen und die Selbstmordgedanken waren ständig in meinem Kopf präsent… Nach dem Programm das „Jakob-Evangelium“ hörte ich auf, an Jesus zu glauben, dann kam der Glauben an die Reinkarnation, aber ich fühlte nur die wachsende Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Auf Ostern 2003 pfiff ich und als sie zu Ende waren, spürte ich eine Leere, die ich mir mit der Leere nach „der Tradition“ erklärte.

Einer Nacht Mitte März 2004 erlitt ich vermutlich einen Nervenzusammenbruch. Ich schrie zum Gott – zu irgendwelchem (zu Buddha, Mohammed, göttlichen Energien u ä. Nur Jesus wurde nicht in Betracht gezogen, denn ich hielt Ihn für einen Menschen, der vor 2000 Jahren lebte), dass er ein Sadist ist, wenn er mich existieren lässt und dass er selbst nicht weiß, was der Schmerz bedeutet und solche Dinge eben… ich forderte von ihm, er soll mir zeigen, wer er ist, er soll mir sein Gesicht zeigen… und wisst ihr, was der Gott mir antwortete? Und es war nicht Buddha, und nicht Mohammed  und kein anderer Sonnengott, denn es gibt keinen Sonnengott, nur den Alleineinzigen Gott in Drei Personen. Es antwortete mir Jesus, derjenige, den ich am wenigsten erwartete. Schon jetzt…

Am nächsten Tag traf ich zufällig ins Kino auf den Film „Die Passion Christi“, ich benahm mich dort vulgär, aber genau dort „überzeugte“ mich der Gott, ich kann es nicht beschreiben, aber ich hörte auf, Zweifel zu hegen, Wer Er ist. Ich begann an Ihn erneut zu glauben. Ich anerkannte Seinen Kreuztod für mich. Ich verstand, dass meine Sünden Ihn verletzen und Er ist nicht derjenige, der mich verletzt; ich beschloss zu Ostern in die Kirche zu gehen. Ich ging, aber es war nicht so leicht: der Teufel fing an zu kämpfen, d.h. ich begann unerträgliche Dinge zu erfahren: ich sah die Menschen in der Kirche und draußen mit verzogenen Gesichtern, ich erlitt schreckliche Angstzustände; der Bus, der durch die Straße fuhr, für mich schien auf dem Bürgersteig zu fahren – genau in meine Richtung. Ich schimpfte, obwohl ich es nicht wollte, fast hätte ich die Heilige Kommunion (nach der Beichte) ausgespien, ich konnte nachts nicht schlafen, ich fühlte mich wie ein Opfer von Psychopathen: ich empfand, physisch misshandelt zu werden, z.B. lebendig geschnitten zu werden usw. usf. Beim Kochen ertappte ich mich beim Einschlagen des Messers in meinen eigenen Bauch und viel mehr… aber ich werde es nicht beschreiben, denn es geht nicht darum, jemanden zu erschrecken…

Meine Bekannte stellte mich einem Ministranten vor, der das Gebet um die Befreiung kannte und der mich zum Priester zur Generalbeichte (aus dem ganzen Leben) brachte und zum Exorzisten, der die Exorzismen ausführte. (Ich war bei ihm zweimal, nach dem zweiten Mal vergingen alle früheren Erscheinungen, im Herzen aber fühlte eine enorme Freude.) Ich nahm Jesus persönlich als meinen Herrn und Erlöser meines Lebens an!

Im Mai sind 7 Jahre vergangen und seit 6 Jahren bin ich Mitglied von charismatischer Gemeinde Erneuerung im Heiligen Geist. Die Gemeinde, die nicht nur glaubt, sondern auch das Wort Gottes zu folgen lehrt, weil sie Jesus ihr Glauben schenkte, sodass sie eine glücksbringende Beziehung zu Ihm hat. Seither ich zu Gott stehe, ist jeder Tag für mich wichtig, er ist eine Gabe, damit ich mich freuen kann. Ich akzeptierte mich selbst. Meine Persönlichkeit, mein Aussehen. Der Gott befreite mich von Drogen und Depression. Heutzutage vertraue ich Ihm, ich erfuhr Seine Sakramente und ich glaube an Sie. Dank dem Gebet fühle ich keine innere Leere, ich bin glücklich. Nach wie vor habe ich manchmal Schwierigkeiten, aber jetzt weiß ich, dass die wichtigste Person, auf die ich zählen kann, ist Christus selbst, der meine Bitten erhört, die nicht nur mich und mein Leben betreffen, sondern auch diejenigen, die man „medizinische Wunder“ nennen darf. Es wurde u.a. das Gebet um die Heilung erhört: aus einer Nierenkrankheit (es war eine Transplantation bei vierjährigem Kind geplant). Die Heilung eines Säuglings aus einer Krankheit, die unheilbar gewesen sein sollte und die darin bestand, dass die Kleine ihr ganzes Leben lang nicht sehen und hören sollte. Und viele anderen… denn für Gott gibt es keine unmöglichen Dinge. Ich lernte eine Freundin im Guten wie im Bösen kennen. Ich heiratete einen Mann, den ich liebe und der mich sehr liebt, einen Menschen mit goldenem Herzen und von großem Sinn für Humor, bei dem ich mich nicht langweilen kann. 🙂 Auch er hat eigene Bekehrungsgeschichte.
Ich bin Mutter dreier Kinder.

Der Gott veränderte meine Denkweise. Er zeigte mir, was es heißt, geliebt zu werden, und wie man die anderen richtig lieben soll, was die richtige Erfüllung, Selbstentwicklung heißt und nicht das weltliche Rattenrennen. Ich studiere eine Richtung, die mich fasziniert: Pädagogik und Resozialisierung. Meine Träume vom Berufsleben erfüllten sich – ich bin heute interpersonale Trainerin.

Ich bin glücklich, ich bekam ein neues Leben! Ein erfülltes Leben, darin ich frei und geliebt bin.

Es ist überraschend, dass der Gott selbst mich davon überzeugt, wie Er an mich glaubt und dass es nur der Anfang davon ist, was Er in meinem Leben tun will, wie er mir alles zu geben wünscht und mein Glücklichsein beobachten will.

Gottlob!

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